Klingbeil zu Koalitionsvertrag: "Wichtige Impulse für unsere Region"

 

Der örtliche Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil äußert sich zufrieden zum vorliegenden Verhandlungsergebnis der Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD.

Klingbeil hat den Koalitionsvertrag in seiner Funktion als neuer SPD-Generalsekretär maßgeblich mitgestaltet. "Der Koalitionsvertrag bietet wichtige Impulse für unsere Heimat", so Lars Klingbeil zu den konkreten Auswirkungen der Verhandlungsergebnisse.
 
"Im Bereich Digitales stärken wir den ländlichen Raum deutlich. Wir nehmen 10 bis 12 Milliarden Euro in die Hand für den flächendeckenden Ausbau des schnellen Glasfasernetzes. Zudem wollen wir bestehende Handy-Funklöcher schließen wie sie in unserer Heimat leider noch zu oft vorkommen", berichtet Lars Klingbeil.
 
"Wir nehmen mehr Geld in die Hand zum Ausbau der Kitas und wir verankern den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern bis 2025", so Klingbeil über die Familienpolitik. Darüber hinaus werden 2 Milliarden Euro für den Ausbau von Ganztagsschulen und Betreuungsangeboten, 5 Milliarden Euro in 5 Jahren für die digitale Infrastruktur von Schulen investiert. "Der Bund kann nun endlich die Länder bei der Finanzierung von Bildung unterstützen", freut sich Klingbeil über das Ende des Kooperationsverbots. Zudem wird es eine Mindestausbildungsvergütung geben. "Das kommt vielen jungen Menschen in unserer Region zu Gute. Azubis leisten viel und verdienen Respekt und gutes Gehalt. Wir stellen nun ein Minimum sicher", so Klingbeil.
 
In vielen Orten ist der zunehmende Verkehrslärm ein Problem. "Daher investieren wir in mehr Lärmschutz – an Straßen und an Schienen. Wir wollen den Schienenlärm bis 2020 halbieren und uns für ein Verbot von lauten Güterwagen in der EU einsetzen."
 
Im Bereich der Landwirtschaft sollen kleine Betriebe gestärkt werden. "Wir setzen uns zudem für ein Verbot von Gentechnikanbau, für den Ausbau der Ökolandwirtschaft und für mehr Tierwohl ein", so Klingbeil. "Auch die Bedrohung durch den Wolf haben wir aufgenommen und werden Maßnahmen ergreifen, dass Wölfe, die Weidezäune überwunden haben oder für Menschen gefährlich werden, entnommen werden", so der Bundestagsabgeordnete.
 
Die drei Parteien wollen die Mehrgenerationenhäuser stärken. "Das ist eine gute Nachricht für die Häuser zum Beispiel in Schneverdingen und Waffensen. Ich werde mich auch in Zukunft für eine gute Finanzierung einsetzen. Das vorbildliche Engagement der Mehrgenerationenhäuser muss verstetigt werden", so Lars Klingbeil.
 
"Für die Bundeswehr wird es mehr Personal, eine bessere Ausbildung und eine modernere Ausstattung geben. Das stärkt unsere Bundeswehrstandorte in der Region", so Lars Klingbeil zum höheren Etat der Bundeswehr.